Hochzeitstipps vom Hochzeitsfotografen

 

Als Hochzeitsfotograf sammelt man viele Erfahrungen und Eindrücke.

 

Während unserer Hochzeitsvorgespräche fragen mich viele Brautpaare immer wieder nach Tipps und Tricks für ihre Hochzeit.


Meine persönlichen Hochzeitstipps für Euch - Aus der Sicht eines Hochzeitsfotografen

Hallo liebes Brautpaar,

hallo liebe Leser und Freunde,

 

als Fotograf für Eure Hochzeit, habe ich das Glück, neben dem Brautpaar als einziger „Gast“ den kompletten Hochzeitstag mitzuerleben. Vom morgendlichen „Getting Ready“ bis hin zu den Feierlichkeiten am Abend, begleitet man Euch, das Brautpaar, während Eurer intimsten Momente.

 

Natürlich bin ich kein ausgebildeter Weddingplaner, doch habe ich die Erfahrung gemacht, dass viele Brautpaare gerne auf die Tatsache zurückgreifen, das man als Fotograf viele verschiedene Hochzeiten erlebt und dabei viele Erfahrungen sammelt.

 

Und sicherlich hilft auch noch zusätzlich, dass wir gerade unsere eigene Hochzeit planen (update Ende 2016: geplant haben ;)), so dass ich, wenn man es so nennen möchte, die Planung aus zwei verschiedenen Perspektiven erlebe :)

 

Diese Erfahrungen möchte ich gerne mit Euch teilen :)

Beginnt frühzeitig mit Eurer Planung!

Mein erster Tipp ist mit Sicherheit auch der wichtigste Tipp, um entspannt in Eure Hochzeitsplanung zu starten.

 

Beginnt mit dieser frühzeitig, da es viel gibt, woran Ihr denken müsst.

 

Viele meiner Brautpaare kommen im Dezember, Januar und Februar auf mich zu, um mich für Ihre Hochzeit im August, September oder auch danach zu buchen.

 

Wir haben nun schon März, während ich diesen Blog schreibe und ich musste einige Hochzeiten aufgrund bereits vergebener Termine (leider) schon absagen.

 

Und umso mehr Ihr im Vorfeld schon „erlediget“ habt, umso entspannter könnt die Zeit Eurer Planung bis hin zu Eurem großen Tag genießen.

 

Auch wenn man zum Teil das Aufgebot für die standesamtliche Trauung erst 6 Monate vorher festlegen kann, ist es aus den nachfolgenden Gründen sinnvoll, Eure Planung im Vorfeld schon zu konkretisieren.

Viele Brautpaare beginnen mit Ihrer Planung erst, wenn der Termin für Ihre standesamtliche Trauung fest zugesagt wurde. Dies ist natürlich auch richtig, um vielen Personen oder Dienstleistern ein konkretes Datum nennen zu können.

 

Doch wie sieht es mit der Planung zuvor aus? Ihr könnt Euch doch schon mal z.B. Gedanken über Eure Location machen. Wie möchtet Ihr gerne im Anschluss feiern? Wie soll mein Kleid aussehen? Welcher Fotograf, welche Fotografin soll uns begleiten? Wie viele Gäste möchten wir einladen?

 

Das Hochzeitskleid braucht eventuell auch einiges an Vorlaufzeit. Bei vielen Brautmodengeschäften ist es nicht unüblich, dass die Lieferzeit des Brautkleides bis zu 6 Monate beträgt. Hinzu kommt noch die Zeit, welche die Schneiderin benötigt, um das Kleid für Euch perfekt anzupassen.

 

Auch könnt Ihr Euch im Vorfeld natürlich überlegen, in welchem Standesamt Ihr Euch trauen lassen möchtet, denn man ist ja nicht fest an sein städtisches Standesamt gebunden. Oder möchtet Ihr gerne eine Ambientetrauung? Viele Städte bieten diese Möglichkeiten auch immer öfter und vermehrt an. So könnt Ihr standesamtlich z.B. auf einem alten Rittergut, einem Fährschiff oder „auf Zeche“ heiraten.


 

Standesamtliche Doppelhochzeit in den Räumlichkeiten vom Schloß Krumke in Osterburg.

 

Viele Standesämter bieten verschiedene Ambientetrauung an. Diese finden meistens an einem bestimmten Wochenende im Monat statt.


Die freie und kirchliche Trauung

Ganz besonders wenn Ihr im Anschluss an Eure standesamtliche Trauung noch eine kirchliche Hochzeit oder freie Trauung plant, kann ich Euch nur ans Herz legen – kümmert Euch frühzeitig!

 

Gerade wenn Ihr eine bestimmte Traumlocation für Eure freie Trauung oder eine Wunschkirche im Auge habt. Viele Locations und/oder Kirchen kann man schon weit im Voraus, auch ohne einen konkreten Termin für die standesamtliche Trauung buchen und reservieren.

 

Daher ist es keine Seltenheit, dass manche Lokalitäten, Trausäle und Kirchen schon über ein Jahr im Vorfeld ausgebucht sind.

 

Tipp für die Location: Sucht Euch nach Möglichkeit helle Räumlichkeiten. Besonders wenn Ihr im Herbst oder Winter im Rahmen einer freien Trauung heiraten möchtet. Helle Räume wirken freundlicher bzw. festlicher und haben den Vorteil, dass ich als Fotograf Eure Trauung mit dem vorhandenen und natürlichen Licht festhalten kann.

 

Schaut Euch die Trausäle der Location, in welcher Ihr Eure Hochzeit feiern möchtet, im Vorfeld genau an. Fällt genügend Licht durch die Fenster? Ist der Raum durch Kerzen oder künstliches Licht hell erleuchtet? Wie sind die Wände gestaltet? Weiße oder helle Wände - oder doch eher dunkle Töne und eventuell noch dunkle Vorhänge?

 

Hier noch ein ganz besonderer Tipp für die Jungs und Männer:

 

Auch wenn es noch so romantisch ist- Ihr müsst Euren Frauen Zeit lassen zum Planen!

 

Also wenn Ihr Eurer Freundin einen Antrag an Weihnachten, Silvester oder am Valentinstag machen möchtet, dann plant Eure Hochzeit für das übernächste Jahr ;)

 

Bitte nicht ganz so ernst nehmen ;)



Legt Euch eine Checkliste an

Diesen Tipp habt Ihr mit Sicherheit schon mal irgendwo gehört oder gelesen. Doch er steht sehr eng mit der rechtzeitigen Planung in Zusammenhang, denn eigentlich gehört für mich persönlich Beides zusammen. Daher führe ich Ihn in meinem Blog auch nochmal gesondert auf.

 

Legt Euch eine Checkliste, ein Hochzeitsbuch, einen Hochzeitsordner oder auch eine digitale Excel –Tabelle an.

 

Wir haben von unseren Freunden als allerstes auch netterweise ein Hochzeitsbuch geschenkt bekommen, in welchem wir alles für uns Wichtige eintragen und dokumentieren können.

 

Datum? Gäste? Location? Hotel? Deko? Kleid? Anzug? Dokumente uvm.

 

All dies gehört in Eure Liste.

 

Ihr werdet sehen, dass es sehr viele Punkte gibt, an welche Ihr vielleicht im ersten Moment gar nicht gedacht habt.

 

Auf meiner Website habe ich für Euch eine Hochzeitscheckliste erstellt und hochgeladen, die Euch die Organisation erleichtert.

 

Und umso mehr Haken, Kreuzchen oder Herzchen Ihr in Euer Buch eintragt, umso entspannter und freudiger werdet Ihr Eurem Hochzeitstag entgegen fiebern.

 

Ok, Ihr müsst jetzt natürlich nicht so ein Organisationstalent wie meine Verlobte sein, welche schon gut 8 Monate im Voraus fast alles fest geplant, gebucht und organisiert hat – aber es hilft und lässt einen, besonders mich, entspannt auf Oktober schauen ;)



Euer Fotograf, Redner, Musiker, DJ uvm. für Eure Hochzeit?! - führt Vorgespräche mit Dienstleistern

 

Während unseres Vorgesprächs habt Ihr die Möglichkeit mich persönlich kennenzulernen und Euch durch mein Portfolio zu blättern.

 

 

 

 


Während Eurer Hochzeitsvorbereitungen und auf der Suche nach der richtigen Location, der passenden Deko, dem gewünschten Fotografen oder z.B. Eurem freien Theologen, werdet Ihr mit ganz vielen Menschen in Kontakt kommen.

 

Mein Tipp an Euch – lernt alle unbedingt im Vorfeld persönlich kennen!

 

Ja, man kann vieles im Voraus am Telefon oder schriftlich per Mail klären, aber nichts ist wichtiger als Euren „Gegenüber“ in einem persönlichen Gespräch kennenzulernen.

Führt mit allen Menschen, welche Euch während Eurer Vorbereitungen und ganz besonders während Eures Hochzeitstages begleiten, persönliche Vorgespräche.

 

Stimmt die Chemie? Kann sich unser Gegenüber auf uns und unsere Wünsche einstellen? Kann er sich in uns hineinfühlen?

Dies könnt Ihr nur erfahren, wenn Ihr die Menschen persönlich kennenlernt.

 

In meinem vergangenen Blog über das Kennenlershooting schreibe ich gesondert nochmal über das Verhältnis zwischen Brautpaar und Fotograf, und wieso es wichtig ist, dass wir uns im Vorfeld kennenlernen und ein vertrautes Verhältnis aufbauen :)

 

Lasst Euch von Eurer Visagistin oder Friseurin mindestens einmal im Vorfeld Probestylen. Meistens ist dies aber auch schon im Vorfeld zu Eurer Buchung im Angebot enthalten – außer natürlich Ihr kennt Eure Friseurin schon gut und wisst um ihr Können :)

 

Auch ein Probeessen solltet Ihr unbedingt absolvieren. Ob nun das Menü, Buffet oder die Hochzeitstorte. Probiert Euch durch alles – aber immer an das Kleid und den Anzug denken ;)

 

Besprecht im Voraus Eure Abendplanung mit Eurem DJ. Er kann Euch direkt oder auch indirekt helfen, Euren Abend mitzugestalten. Natürlich ist er ein wichtiger Bestandteil Eurer Abendgestaltung, gerade was die Party angeht, aber auch er kann viele Dinge lenken. Ein Spielewunsch, eine Rede, ein Musikwunsch? All` diese Wünsche kann er lenken und zum günstigsten Zeitpunkt einbauen.

 

Sprecht im Vorfeld natürlich auch Eure Musikwünsche ganz genau mit ihm ab. Sicherlich sollte jeder Gast in die Verlockung kommen mal das Tanzbein zu seiner Lieblingsmusik schwingen zu können wenn er einen Musikwunsch äussert, aber Ihr kennt Eure Gäste und solltet Ihm einen ungefähren Musikfahrplan an die Hand geben, was Eure Gäste auf die Tanzfläche stürmen lässt. Aber jeder gute DJ hat ein perfektes Gespür für die „richtige“ Musik und wird mit Sicherheit die Tanzfläche füllen :)

Sprecht mit anderen Brautpaaren

Wenn Ihr in Eurem Familien- oder Freundeskreis Pärchen habt, welche bereits verheiratet sind, warum nicht einfach mal nach Ihren Erfahrungen fragen?

 

Sicherlich haben sie einige Erfahrungen gemacht, welche sie Euch gerne mit auf den Weg geben oder haben Tipps für eine gelungene Hochzeit(sparty)?

Bindet Eure Trauzeugen mit ein

Lasst Euch helfen!

 

Bindet Eure engsten Freunde und gerade Eure Trauzeugen mit in Eure Planung ein.

 

Während der Vorbereitungen werdet Ihr an vieles denken, viele Termine wahrnehmen und viele Dinge organisieren wollen. Vielleicht sind darunter aber auch ein paar „Kleinigkeiten“, die Ihr in vertrauensvolle Hände legen könnt. Eure Trauzeugen werden Euch mit Sicherheit gerne unterstützen und Euch die ein oder andere Aufgabe oder Planung abnehmen.

 

Im Vorfeld könnt Ihr in Absprache mit Euren Trauzeugen diese auch als Ansprechpartner für Eure Gäste bestimmen. Gebt sie doch in Euren Einladungskarten als diese an, um so den Kopf für weitere Aufgaben frei zu haben. Vielleicht gibt es auch eine Überraschung, von welcher Ihr im Vorfeld nichts erfahren sollt.

 

Mit wem sollen die Gäste dies aber nun ohne direkten Ansprechpartner abklären? Geplante Spiele? Eine Rede? Ballons? Feuerwerk usw.? Und ganz besonders – was wünscht Ihr Euch und möchtet Ihr das?

 

Dies könnt Ihr vorab mit Euren Trauzeugen absprechen, so dass sie Eure Wünsche mit den Gästen abstimmen können.

 

Bittet Eure Trauzeugen auch während Eures Hochzeitstages darum, bestimmte Aufgaben zu übernehmen und Euch zu helfen, da es vieles gibt worum Ihr Euch an Eurem Hochzeitstag nicht mehr direkt kümmern könnt.

 

Koordination der Gäste, Organisation während der Zeit in welcher Ihr zum Brautpaarshooting seid, eventuell für ein kleines Programm in der Zwischenzeit sorgen (Bilder der einzelnen Gäste, Gästebuch, Videosequenzen usw.) oder Euch einfach zwischendurch mal daran zu erinnern was zu trinken und Euch ein Glas Wasser reichen. Ja, Wasser! Erstmal ;)

 

Haben Eure Trauzeugen die Möglichkeit eine kleine Tasche bei sich zu tragen? Nagelschere, Nähgarn und Faden, Sicherheitsnadel, Pflaster, Taschentücher, usw. sind kleine Hilfsmittel, welche sich gegebenenfalls bezahlt machen im Fall der Fälle. Ihr werdet an Eurem Hochzeitstag keine Möglichkeit haben dies alles bei Euch zu tragen, daher ist es schön zu wissen, dass jemand solche Dinge zur Not greifbar hat.

 

Ok, sind wir ehrlich – Trauzeugen sind unerlässlich und haben sicher auch einen anstrengenden Tag, aber wer macht dies nicht gerne für seine besten Freunde? ;)


 

Einige Überraschungen möchten zeitlich geplant sein.

 

Bittet Eure Trauzeugen Ansprechpartner für Eure Gäste zu sein, damit Eure Gäste mit ihnen mögliche Überraschungen absprechen können.

 

 


Der Faktor Zeit - Das Brautpaarshooting

Wieviel Zeit sollen wir für das Brautpaarshooting idealerweise einplanen? Wann sollen wir das Brautpaarshooting durchführen? Habt Ihr einen ungefähren Zeitplan wie lange ungefähr eine Trauung, ein Getting Ready oder ein Sektempfang mit Gruppenbildern dauert?

 

Diese, ich nenne sie jetzt mal Zeitfragen, werden während unserer Vorgespräche häufig gestellt, welche pauschal natürlich schwierig zu beantworten sind.

  • Das Getting Ready dauert in der Regel 2,5 Stunden, eine standesamtliche Trauung im Schnitt 25 Minuten und eine freie, sowie kirchliche Trauung 45-60 Minuten. Sektempfang und Gruppenbilder sind mit 45 Minuten gut einkalkuliert.
  • Natürlich kann ich jetzt sagen, dass Ihr Euch idealerweise für ein separates Brautpaarshooting „On Location“ ca. 60 Minuten Zeit nehmen solltet (Was auch immer wieder meine Empfehlung sein wird, warum komme ich gleich noch zu).

 

Bei den meisten Hochzeitsreportagen passen meine oben angegebenen Zeiten im Durchschnitt, doch gibt es einige Faktoren, welche die Zeiten und gerade auch die Frage nach dem Brautpaarshooting beeinflussen.

 

Ich als Fotograf freue mich natürlich riesig wenn sich Brautpaare mit mir zusammen setzen und kommunizieren, das sie das Brautpaarshooting als eine ihrer obersten Prioritäten in ihre Planung mit aufnehmen. „Alles andere kann drumherum gebaut werden“ – O-Ton ;)

 

Meistens lassen sich bei frühzeitiger Buchung auch die Wunschzeiten für die standesamtliche Trauung aussuchen. In Absprache mit den Theologen kann man auch meistens sehr gut seine kirchliche Trauung von der Uhrzeit her planen und bei einer freien Trauung könnt Ihr den Zeitrahmen nach Euren Vorstellungen festlegen.

 

Wenn diese Uhrzeiten nun bestimmt sind, so lassen sich auch alle anderen Punkte zeitlich festlegen. Denkt immer daran, Euch eventuell zwischendurch noch einen kleinen Puffer einzubauen.

 

Starten wir einfach mal beim Getting Ready ;)

 

Habt Ihr Euch standesgemäß in der Nacht zuvor getrennt? Wo schläft die Braut- Wo der Bräutigam? Wo finden Deine Brautvorbereitungen statt? Bist Du in einem Hotel, bei Deiner Trauzeugin, bei Deinen Eltern? Frisur, Haare und Make Up beim Friseur oder kommt sie zu Dir? Werden noch andere Personen gestyled (Mutter, Freundinnen, Trauzeugin)?

 

Ihr seht, es gibt viele Dinge die alleine schon Eure Vorbereitungen beeinflussen können. Verbringt Ihr die Nacht zuvor im Hotel und Eure Visagistin kommt zu Euch ins Hotel und Ihr könnt von dort aus direkt zu Eurer Trauung zu fahren, so werdet Ihr sicherlich eine geringere Zeit einplanen können, als wenn Ihr morgens zu Eurer Friseurin fahrt und danach Zuhause oder z.B. bei den Eltern Euer Hochzeitskleid anzieht und „zur Braut werdet“.

 

Die Trauung

 

Abhängig davon, ob Ihr Euch für eine standesamtliche, eine kirchliche oder auch eine freie Trauung entscheidet, variieren diese natürlich auch vom reinen Zeitrahmen.

 

Bei den standesamtlichen Trauungen variiert die Zeit der Trauung meistens zwischen 20 und 30 Minuten.

 

Eine kirchliche und freie Trauung lässt sich im Vorfeld sehr gut mit dem zuständigen, oder Eurem frei gewählten Theologen absprechen. In der Regel dauert die Zeremonie ungefähr 45 Minuten.

 

Sektempfang und Gruppenbilder

 

Nun möchte Euch jeder Eurer Gäste gratulieren. Eure Gäste sind ebenso wie Ihr voller Emotionen und mit Euch zusammen mehr als aufgeregt ;) Jeder Gast wird Euch im Schnitt 20 Sekunden gratulieren.

 

Klar das Tante Inge und Mama Klara noch komplett im Freudentaumel darüber sind, dass ihr „Küken“ jetzt verheiratet ist und gar nicht wirklich mitbekommen, dass wir uns für die Bilder aufstellen möchten… So löst sich auch noch die Schwester aus der Gruppe, um die Beiden für die Bilder einzufangen. Mal sehen wann wir alle auf dem Gruppenbild haben ;)

 

Auch hier freue ich mich immer wieder über tatkräftige Unterstützung der Trauzeugen, alle Gäste zu leiten.

 

Das Brautpaarshooting

 

Die klassische Zeit in welcher die Brautpaare gerne Ihr Brautpaarshooting durchführen möchten, ist zwischen dem Sektempfang bzw. der Gruppenbilder und den Feierlichkeiten.

 

Meistens sind die Gäste nun vorerst damit beschäftigt sich auf den Weg zur Location Eurer Feier zu machen, machen sich eventuell zuvor nochmal Zuhause ein wenig frisch oder verweilen mit den anderen Gästen für einen Plausch noch kurz vor Ort.

 

Oft können die Gäste auch schon zur Location, wenn nicht auch schon die Trauung im Rahmen einer freien Zeremonie dort stattgefunden hat, und werden dort von den Trauzeugen empfangen. Hier bietet sich an, Eure Gäste in der Zeit welche Ihr beim Shooting seid, ein wenig zu beschäftigen. Wie ich schon erwähnte, werden die meisten Eurer Gäste sich sicherlich ausgiebig unterhalten, aber ein wenig Unterhaltung in Form von Bildern für ein Gästebuch, das Gästebuch als solches zu gestalten und noch ähnliches nehmen sicherlich gerne Eure Trauzeugen in die Hand (vielleicht auch schon ohne Euer Wissen als Überraschung) ;)

 

Wie lange sollten Ihr denn nun für Euer Brautpaarshooting einplanen?

 

Wie ich zuvor schon einmal die Zeit erwähnt hatte, empfehle ich Euch für das reine Shooting 45-60 Minuten einzuplanen.

 

Denn ich gebe Euch in diesem Moment gerne auch noch ein paar Minuten, welche Ihr ausschließlich für Euch habt und für einen kurzen Augenblick Zweisamkeit genießen könnt. Gerade während es Brautpaarshootings habt Ihr den einzigen Freiraum auch einfach mal nur für Euch zu sein, nachdem Ihr nun verheiratet seid :)


 

Während des Brautpaarshootings lasse ich Euch gerne immer einige Momente der Zweisamkeit.

 

Natürlich lege ich auch in dieser Zeit die Kamera nicht aus der Hand, denn gerade in diesen Momenten entstehen wunderbare Bilder :)


Bitte bedenkt bei Eurer Zeitplanung aber auch eventuelle An- und Abfahrtswege, wenn Ihr das Shooting an einer Location durchführen möchtet, die sich nicht unmittelbar in der Nähe Eurer Trauung oder Eurer Feier befindet.

 

Pauschal kann man aber nicht immer unbedingt sagen, dass das Brautpaarshooting zwischen dem Sektempfang und der Feier stattfindet. Faktoren wie z.B. die Jahreszeit, da es im Herbst schon früh dunkel wird, können bei Eurer Planung eine Rolle spielen.

 

Also warum nicht auch mal hergehen und ein Brautpaarshooting nach dem Motto „First Look“ durchführen. Nach dem Getting Ready und vor der Trauung. Auch hier können wir mit dem Überraschungsmoment spielen, ähnlich dem vor der Trauung, wenn der Bräutigam seine Braut zum ersten Mal sieht. Warum nicht sogar das schöne Licht am frühen Morgen nutzen? Dies wäre also eine sehr schöne Alternative zum klassischen Brautpaarshooting vor der Feier :)

Tipps zum Brautpaarshooting

Macht Euch doch im Vorfeld, natürlich auch gerne mit mir zusammen, einfach mal ein paar Gedanken, ob Ihr gerne besondere Accessoires in Euer Shooting integrieren möchtet.

 

Sei es ein Accessoire aus einem gemeinsamen Hobby, Euren Berufen oder einem besonderen Familiennachlass, den Ihr gerne einbinden möchtet.



Apropros Accessoires – „es wird auf keinen Fall während Eurer Hochzeit regnen.“ Das hoffen wir natürlich und gehen sehr gerne davon aus. Sollte es aber dann dennoch mal der Fall sein das uns ein paar Regentropfen begleiten, so lassen sich auch dann noch ganz tolle Bilder umsetzen. Ein paar schöne Gummistiefel, ein schöner weißer Schirm, als vorher erwähntes Accessoire, und kuscheln unter selbigem geben ein ganz tolles Hochzeitsbild.

 

Sollte es an diesem Tag wirklich wie aus Eimern gießen, denkt bitte daran Euch noch einen Plan B und eventuell eine überdachte Location auszusuchen. Schließlich wollen wir ja auch Kleid und Anzug nicht komplett versauen.

 

Daher mein Tipp an Euch – Schöne und ausgefallene Gummistiefel sind nicht teuer und können einfach in den Kofferraum gepackt werden. Gerne nehme ich diese auch schon im Vorfeld an mich und verwahre sie für Euch und unser Shooting (wenn wir sie denn brauchen).

Ich halte schon einen schönen und weißen Schirm vor, aber eventuell möchtet Ihr Euch gerne einen eigenen organisieren und im Nachhinein als weitere Erinnerung behalten und nutzen.

 

Gedanken über eine Ausweichlocation mache ich mir gerne mit Euch zusammen.

 

Besonderer Tipp an die Braut -  bequeme Schuhe.

 

Nehmt Euch einfach noch ein weiteres Paar bequeme Schuhe mit, auf welche Ihr während des Brautpaarshootings zwischendurch zurückgreifen könnt, falls wir mal ein paar Wege zu gehen haben.

 

Das entspannt die Füße für Euren Eröffnungstanz und die darauffolgende Party ;)



Getting Ready

Da ich nun schon mal bei den besonderen Tipps für die Braut bin, möchte ich nochmal sehr gerne separat auf das Getting Ready eingehen.

 

Viele Bräute möchten gerne schöne und tolle Fotos von dem Moment an, an welchem sie sich in die Braut „verwandeln“. Nein, natürlich nicht schon wenn Ihr verknautscht aus dem Bett steigt ;)

 

Als Fotograf steige ich mit meinen Bildern selbstverständlich erst nach Absprache mit Euch ein, sobald Ihr Euch wohl fühlt und gerne Bilder von Euch hättet. Meistens ist das der Moment während Eure Haare gemacht werden und Eure Visagistin danach mit Eurem Make Up weiter macht. Ja, ich mache auch schon Bilder während Ihr Eure Hochzeitsfrisur bekommt, aber hierbei beschränke ich mich hauptsächlich auf Detailaufnahmen.

 

Wie ich schon am Anfang mal erwähnte, wird die Tradition sich vor dem Hochzeitstag zu trennen, immer noch sehr gerne aufrecht erhalten.

 

Oft zieht dann die Braut extra in ein Hotelzimmer, übernachtet bei der Trauzeugin oder traditionell im Elternhaus.

 

Überall lassen sich sehr schöne Fotos von Euch während Eurer Vorbereitungen machen. Doch möchte ich Euch sehr gerne noch ein paar Tipps für Eure Räumlichkeiten mitgeben, besonders wenn Eure Visagistin an Eurem Hochzeitstag zu Euch kommt.

 

Schaut Euch Euer Hotelzimmer zuvor an, bevor Ihr es bucht.

 

Die Hotels werden es nicht verneinen, wenn Ihr gerne im Vorfeld Ihre Zimmer besichtigen möchtet.

 

Sehr schön sind helle, geräumige Zimmer. Ja, wir können auch auf engstem Raum Fotos machen, aber umso mehr Platz für alle zur Verfügung steht, umso mehr Möglichkeiten haben wir auch Euch und z.B. auch Euer Kleid in Szene zu setzen.

 

Die Visagistin bringt einige Koffer mit Ihren Utensilien mit, eventuell steht noch der Ein oder Andere Koffer von Euch im Zimmer, Eure Trauzeugin ist schon da und dann komme ich als Fotograf und möchte mich dezent um Euch rumbewegen. In einem kleinen Zimmer stehen wir uns da gerne mal auf den Füßen ;)

 

Meistens sind die Preisunterschiede zwischen den verschiedenen Zimmern gar nicht mal so groß.

 

Ordnung im Elternhaus und bei den Trauzeugen

 

Ok, bei welchen Eltern herrscht schon Chaos? ;)

 

Aber was spricht dagegen schon ein paar Tage vorher zu schauen wo bzw. in welchen Räumlichkeiten Euer Getting Ready stattfinden soll? Wo ist am meisten Platz? Wo das beste Licht? Welcher Raum ist schön hell und hat vielleicht schöne große Fenster oder eine große Terrassentür.

 

Warum nicht mal Mama und Papa bitten das Wohnzimmer ein wenig umzugestalten – natürlich nicht komplett auf den Kopf stellen, aber ein wenig mehr Platz in der Nähe der Fenster und natürliches Licht bietet sich super als tolle Kulisse für schöne Bilder an.

 

Auch ein Garten oder ein toller Balkon mit vielen Blumen eignet sich sehr gut, um Bilder von Euren Hochzeitsaccessoires zu machen.

 

Getting Ready im Friseursalon

 

Finden Eure Brautvorbereitungen schon vor den offiziellen Öffnungszeiten statt, bevor andere Kunden den Salon betreten? Dann habt Ihr die freie Wahl welchen Platz Ihr gerne bevorzugt.

 

Doch ich gehe davon aus das Eure Visagistin und Friseurin mit Euch direkt den idealen Platz, welches das beste Licht und die schönste Ecke des Friseursalon bietet, aussucht ;)

 

Läuft das Tagesgeschäft schon parallel, dann sprecht doch im Vorfeld mal mit Eurer Friseurin ab, dass Sie Euch an Eurem Hochzeitstag den schönsten und hellsten Platz im Salon reserviert.


Fotos, Fotos und noch mehr Fotos - wenn Familie und Freunde gerne Bilder machen

 

Generationsübergreifend hat heute fast jeder auch während einer Trauung sein Handy dabei und möchte natürlich auch gerne ein paar Bilder festhalten.

 

 


In meinen Augen einer der wichtigsten Tipps, denen ich meinen Brautpaaren bei jedem Vorgespräch mit auf den Weg gebe.

 

Bitte kommuniziert, oder lasst noch besser durch Eure Standesbeamten, Pastoren oder freien Theologen kommunizieren, dass ALLE bitte ihr Handy, Tablet, ihre Spiegelreflex oder kleine Kompaktkamera in der Hand- oder Hosentasche lassen!

Besonders wenn dies zu Beginn durch den Trauredner angesprochen wird, halten sich auch wirklich alle Gäste daran.

 

Eure Gäste möchten doch „einfach nur Bilder haben“!

 

Keiner der Gäste wird bewusst über die nachfolgenden Punkte nachdenken, wenn er sie nicht gerade hier gelesen hat.

 

Meistens möchten Eure Gäste einfach Bilder machen, für sich als Erinnerung und um zu zeigen, wie toll Eure Hochzeit war. Und daran ist auf keinen Fall etwas Verwerfliches und jeder kann diese Gedanken absolut nachvollziehen.

 

Die sicherlich effektivste Variante ist aber, dies zu Beginn einer Trauung vom jeweiligen Trauredner oder –Rednerin ankündigen zu lassen.

 

„Bitte liebe Hochzeitsgäste tut dem Brautpaar den Gefallen und lasst Eure Handys und Kameras in den Taschen. Das Brautpaar hat einen professionellen Fotografen engagiert, welcher die Trauung für sie in Bildern festhalten wird, welche das Brautpaar später sehr gerne mit Euch teilen wird.“

 

Somit ist die Sorge, dass man vom Brautpaar keine Bilder zu sehen bekommt ausgeschlossen und Eure Gäste können sich voll und ganz auf Euch und Eure Hochzeit einlassen :)

 

Zumindest während der wichtigsten Momente Eures Hochzeitstages sollten Eure Gäste die Handys und Kameras in den Taschen lassen

  • Während dem Einzug der Braut oder des Brautpaares
  • Während der gesamten Trauung und dem Auszug des Brautpaares
  • Anschnitt der Torte
  • Während es ersten Tanzes
  • Während dem Getting Ready

In dieser Zeit sollten Eure Gäste sich nicht mit ihren Handys oder Kameras beschäftigen.

 

Nicht weil ich der Meinung bin, dass Ihr ja schließlich einen professionellen Fotografen engagiert habt und schließlich nur ich - oder eine Kollegin oder ein Kollege – als einziger Fotos von Euch und Eurem Hochzeitstag machen sollten.

 

Nein, ich bin auf keinen Fall dagegen das weitere Fotos von Euch an diesem Tag gemacht werden. Gerne kann jeder natürlich Bilder von Euch, Euren Gästen und ja, von mir aus auch von mir Bilder machen, aber es gibt ein paar Gründe, warum ich empfehle gerade zu den besonderen Momenten mal das Handy in der Tasche zu lassen.

 

Ihr schaut nicht in Gesichter voller Emotionen

 

Stellt Euch vor Ihr betretet als Braut die Räumlichkeiten Eurer Trauung, freut Euch darauf in die Gesichter Eurer Familie und Freunde zu schauen. Freut Euch auf Ihre Reaktionen, Ihre Emotionen und auf einen kurzen Blickkontakt mit Euch und ganz besonders auf den ersten Blickkontakt mit Eurem Bräutigam.

 

Aber das erste und häufigste was Ihr seht ist die Rückansicht eines Handys oder Tablets.

 

Anstatt bekannte Gesichter lest Ihr nur Samsung, Motorola, Nokia oder seht einen angebissenen Apfel.

 

Aber Keine Emotionen.

 

Auch wollt Ihr gerne zu Eurem Bräutigam schauen, doch ein Gast möchte doch so gerne ein Bild von Dir als Braut während Du einziehst. Also ab in die Gangmitte und ein Bild gemacht. Nicht Deinem Bräutigam galt Dein erste Blick, denn er war ja verdeckt.

 

Eure Gäste können es nicht genießen

 

Eure Gäste sollen Euren Hochzeitstag genauso unbeschwert genießen können wie Ihr und Euren Tag nicht durch das Display eines Handys oder durch den Sucher einer Kamera erleben.

 

Wer sich zu sehr mit seiner Technik beschäftigt um unbedingt ein Bild von Euch zu machen, wird viele Momente einfach verpassen, weil er ihnen gar nicht mit vollem Genuß und ohne Ablenkung folgen kann. Die Rede des Standesbeamten, des freien Theologen oder Eures Pastors ist es Wert, Ihr volles Gehör zu schenken. Nicht nur für Euch, sondern auch für Eure Gäste! ;)

 

Ich habe Eure Gäste im Bild

 

Auch Eure Gäste möchten gerne mal ein Bild über den Gang, hinweg in Eure Richtung machen. Schade nur, wenn dies abwechselnd passiert und ich immer wieder einen Eurer Gäste im Bild habe, während ich aus den hinteren Bereichen gerne Euch in Euren Räumlichkeiten fotografieren möchte.


 

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte.

 

Vielen Dank an den Kollegen Rick Bouthiette Photography, der dieses Bild während einer Trauung festgehalten hat.


Bitte wiederholt nochmal Euren Kuss, mein Bild ist überbelichtet

 

In den meisten Fällen ändern sich die Lichtverhältnisse in den Räumlichkeiten während einer Trauung nur selten.

 

Nun arbeite ich auch Großteils immer ohne Blitz, außer die Situation lässt es absolut nicht anders zu (dies nur in den seltensten Fällen und dann auch nur mit ein paar Kniffs, um die vorherrschende Lichtstimmung beizubehalten– nur kurz am Rand bemerkt ;)).

 

Das heisst, meine Kamera ist in dem Moment, in welchem ich das Foto mache mit der idealen Belichtung auf Euch eingestellt.

 

„Ihr dürft die Braut jetzt küssen“ – Zack, Blitzlicht direkt auf Euch von einer Digitalkamera aus der zweiten Reihe hinter Euch, genau in dem Moment, wo ich auch das Bild mache. Bild unrettbar überbelichtet.

 

Nichts ist schlimmer als Euch jetzt zu unterbrechen und Euch während der Trauung zu bitten, Euren ersten Kuss als Ehepaar zu wiederholen.

 

Aber da ist doch das Bild aus der zweiten Reihe?! Ja, aber leider ist dieses Bild sicher nicht perfekt. Versteht mich nicht falsch, aber direktes Blitzlicht auf das Brautpaar aus der Kompaktkamera und ein ungünstiger Aufnahmewinkel (Hinterkopfansicht) ergeben sicherlich nicht mehr als einen ungünstigen Schnappschuss.

 

Facebook, Instagram und Twitter – Was ein tolles Brautpaar

 

Bitte liebe Gäste, überlasst es doch dem Brautpaar, die ersten Bilder ihrer Hochzeit im Internet zu präsentieren – wenn sie dies überhaupt möchten!

 

"Hey Keule, schau mal wie toll Deine Braut gleich aussieht"

 

Nichts ist schlimmer, als wenn der Bräutigam schon vor der Trauung seine Braut auf Facebook, Instagram auf einem Foto sieht oder gar noch per „WhatsApp“ oder SMS direkt ein Bild geschickt bekommt.

 

Der Überraschungsmoment ist für immer verloren…

 

Bitte macht während des Getting Ready keine Bilder von der Braut in ihrem Hochzeitskleid und schickt dieses weiter. Wie schnell ist so ein Bild im Umlauf und durch mehrere Hände gelangt, so dass es zwangsläufig auch der Bräutigam und Eure Gäste zu sehen bekommen.

 

„Hey, schick doch mal ein Bild von der Braut. Du bist doch gerade bei ihr.“  Oder „ Schaut mal, wie toll sie als Braut aussieht und wie schön dieses Kleid ist“ als Facebookbeitrag kann ganz schnell die Hochzeitsstimmung kippen.

 

Genießt den ersten Tanz mit dem Brautpaar

 

Gerade während des ersten Tanzes, wird das Licht gedimmt, leise und sanfte Musik gespielt und die einzigen Lichteffekte kommen von der gedimmten Lichtanlage des DJ´s.

 

Automatikeinstellungen einer Digitalkamera oder eines Handys haben einen Nachteil: Sie stören sich nicht an der Stimmung und blitzen direkt und genau in diese Momente!

 

Ebenfalls sind es für Euch als Brautpaar unschöne Erinnerungsfotos, wenn Ihr auf dem Foto im Nachhinein wieder nur Handys und Kameras, aber keine Gesichter seht.

 

Ihr Beide habt in diesem Moment nur Augen für Euch, aber auf den Bildern wollt Ihr später die Gesichter und Emotionen Eurer Gäste sehen.

 

Liebe Gäste, tut ihnen dieses Gefallen und genießt den Moment ohne das Smartphone vor Augen.

 

Das Brautpaar steckt viele Gedanken und Mühen in die Planung, nicht nur für sich, auch für Euch als Gäste. Bitte genießt ganz bewusst diesen besonderen Tag mit Ihnen zusammen!



Es ist ein toller, aber auch langer Tag

…also bitte stärkt Euch am Morgen und frühstückt gut und reichlich ;)

Kurzer Tipp, aber sehr wertvoll.

 

Viele Brautpaare, besonders Ihr, liebe Bräute, vergesst am Morgen vor Aufregung gut zu frühstücken und genügend zu trinken. Ja, ich weiß – Das Kleid und die „Prozedur“ bei zu viel Wasser am Morgen.

Trotzdem, es ist niemandem damit geholfen, und besonders nicht Euch selbst, wenn Ihr mit leerem Magen das Haus verlasst.

 

Es kann mitunter einige Zeit dauern, bis Ihr das erste Mal wieder was esst oder trinkt.

Daher nehmt Euch die Zeit und esst zumindest eine kleine Kniffte und trinkt ein Glas Wasser :)

Es ist Euer großer Tag

Mein letzter Tipp klingt im ersten Moment erst etwas komisch, wenn man liest „unser großer Tag“. Natürlich ist das unser großer Tag – schließlich heiraten ja auch wir.

 

So simpel das klingt und so simpel man sagt, „ich heirate wie ich möchte“, so macht man sich doch natürlich und ganz klar auch Gedanken um seine Gäste. Und so soll es ja auch sein. Denn jeder soll sich auf Eurer Feier wohl fühlen.

 

Doch egal wie Ihr Euch entscheidet zu feiern – ob festlich Schick, ganz legere oder locker und leich. Es ist Eure Hochzeit! Egal wie zum Beispiel Mama und Papa gefeiert haben. Es ist Eure Hochzeit und sie soll Euch wiederspiegeln :)

 

Essen, Getränke, Torte, Deko, all´ diese Sachen sollt Ihr nach Eurem Geschmack aussuchen.

 

Doch so einfach das klingt, desto öfter höre ich aus Erfahrungen, wie viele Dinge man mehrmals überdenkt.

  • Wie gestaltet Ihr Euer Essen? Habt Ihr Vegetarier oder Veganer dabei? Wer mag lieber Fisch? Wer lieber Fleisch? Laktosefrei? Wer ist Schwanger - Alkoholfreie Soßen? Glutenfrei? Und vieles mehr.
  • Sitzordnung – Wer möchte gerne mit wem sitzen? Wer passt zusammen?
  • Welche Musik mögen Eure Gäste? Ihr habt ältere Generationen da – wie sieht es mit Klassikern aus?
  • Raucher? Wo können Eure Gäste rauchen? Könnt Ihr Stehtische für sie hinstellen um draußen zu rauchen?
  • Sind genügend Parkmöglichkeiten vorhanden?
  • Sind alle Räumlichkeiten für Rollstuhlfahrer oder ältere Gäste Barrierefrei zu erreichen?
  • Gastgeschenke?
  • Habt Ihr Gäste mit Kindern? Lasst Ihr die Kinder womöglich separat durch eine gesonderte Kinderbetreuung „bespaßen“?

So viele Fragen drehen sich rund um Eure Gäste, dass Ihr Euch schnell gerne mal vernachlässigen könntet, wenn man das so sagen mag.

 

Also nochmals mein letzter, aber wichtiger Tipp für Euch- denkt immer an Eure Gäste, aber vergesst in Eurer Planung eins nicht – Euch!


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Kommentare: 2
  • #1

    Rene Bonn (Freitag, 01 April 2016 19:09)

    Viele gute Tipps die man auch wirklich gut gebrauchen kann. Danke an einen Top Fotografen

  • #2

    Mattes (Sonntag, 03 April 2016 23:07)

    Vielen Dank Rene